Diskussion zu der Sinnhaftigkeit von Tracing-Apps – Ross Anderson

https://de.wikipedia.org/wiki/Ross_Anderson_(Informatiker)

Artikel von Ross Anderson

Einführung: Das OHIOH.de Team wünscht und fördert besonders den kontroversen Gedankenaustausch und eine selbstkritische Betrachtung der OHIOH-Plattform (zu der auch die APP und Homepage zählen).

Folgend fassen wir den Artikel zusammen und gehen auf diese Aussage ein. Wir freuen uns daraus lernen zu können und haben Verbesserungen direkt in unsere künftige Arbeit eingeplant.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung:

Pseudonyme Kontaktverfolgung (oder „tracing“) als kompletter Lösungsansatz zu Pandemien birgt Risiken und Mängel.

OHIOH-Kommentar: Diesen beiden Punkten stimmen wir zu. Wir sehen in den Risiken z.B. die Falschnutzung der Daten für unter anderem politische, kommerzielle oder andere Zwecke, die nicht der Pandemiebekämpfung dienen. Besonders, wenn solche Daten irgendwann nach der Pandemie auf Servern abgestellt und vergessen werden. Mängel sehen wir bei der Betrachtung der einzelnen Techniken. Uns ist keine technische Wunderlösung bekannt; die perfekt funktioniert. Mängel bestehen auch in einer falschen Hoffnung was eine App erfüllen kann. Dazu zählen z.B. die unser Meinung nach immer notwendige fachärztliche Diagnose, um Falschnutzung durch User auszuschließen.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Absatz 2:

Es wird international an verschiedenen Lösungen gearbeitet. Sowohl industirell, privat oder durch verschiedene Regierungen.

OHIOH-Kommentar: Wir bedauern es sehr, dass es noch so wenig Netzwerke gibt, um Synergien besser nutzen zu können. Wir erleben selbst, dass das Rad an vielen Stellen wiederholt erfunden wird, statt eine gemeinsame Basis zu schaffen und sich auf die geografischen individuellen und gesetzlichen Gegebenheiten speziellisieren zu können. Das würde unter dem selben Protokoll dazu führen, dass man eine viel höhere
Effektivität und Produktivität erreicht und besser Konzepte gegen Pandemien entwickeln kann. Dies ist neben dem Warnsystem ein länderübergreifendes vorrangiges Ziel von OHIOH.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Absatz ff:

Kontaktverfolgung ist nicht als einfache Lösung anzusehen um präzise Ausasgen treffen zu können.

OHIOH-Antwort: Genau der Punkt überzeugt das Team vom OHIOH-Konzept und der damit geschaffenen Plattform. Erst der gezielte und strategische Einsatz von Technologien und Verbund ergibt eine Präzision die nötig ist. Jedes System bietet Stärken und Schwächen. Betrachtet man die Technologien Bluetooth, GPS und QR-Code entsteht ein großer Anwendungsbereich, der die Funktionen nicht nur ergänzt, wo andere Techniken versagen, sondern kann parallel genutzt zu einer höheren Genauigkeit führen.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Teil 1:

Pandemien wie covid-19 sind nicht anonym (covid-19 ist weltweit meldepflichtig) [Interpretation vom Autor : z.B. durch Eintragung in die Krankenakte und Übermittlung an Ämter] Kontakte in der Infektionskette werden telefonisch informiert. Lieber Gesundheitsdaten in öffentliche Hände.

OHIOH-Antwort: Mediziner unterliegen einer Schweigeverpflichtung und wir gehen davon aus, dass diese auch strikt eingehalten wird. Dennoch zeigt das Beispiel die überstirilisierte Sorge über die Wahrung der Anonymität. Diesem Satz darf unser Meinung nach nur ein ABER folgen… man muss nämlich alles tun, um diesen vorhanden Datensatz nicht unnötig und vor allem nicht langfristig zu erweitern. Unser APP wird auch als Tracing-APP oder Tracking-APP bezeichnet. Hierbei geht der Informierende und warnende Charkter unter (die Gewissheit, dass er zu vielleicht 25% besser informiert wird ist, schon ein riesiger Erfolg, wenn es um das eigene oder das Leben von anderen geht!). Information, die in dem Artikel langsam und durch einen Menschen ausgeführt wird, ist Zeitverschwendung. 1. Kann sich kein Mensch an jeden getroffenen Menschen erinnern 2. Ist, das die Risikobewertung sehr subjektiv und 3. blockiert diese Tätigkeit eine dringend benötigte Ressource (siehe Ende des Artikels). Wir können schnell der möglicherweise infizierten Person eine Rückmeldung geben und veranlassten, dass sie ggf. einen Arzt kontaktiert. (oder einen Rückruf einleiten). Der Arzt kann vorab schon sehen wie viele infizierte Personen von dem Patienten getroffen wurden und so die gesamtlage besser einschätzen.

Dem letzten Punkt,d ass auch diese Daten in öffentliche Hände gehören widersprechen wir. Unsere Gesundheit gehört in unsere Hände. Bezüglich der deutschen Geschichtet wissen wir, dass falsche Daten in öffentlicher Hand auch gefährlich sein können.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Teil 2:

Kontakt-Tracer gibt es in vielen teilweise auch kommeziellen Standorten, ein staatlich kontrollierter Einsatz ist notwendig.

OHIOH-Antwort: Eine schwere bzw. gewichtige Aussage. Wir verlassen uns in dem Fall auf die demokratische Gesinnung der Politik und den Glauben an die Menschenrechte. Die technische Möglichkeit besteht zwar, aber wir verstehen Dezentralisierung nach dem Sinn des Dezentralisierungsanstz der Deutschen Politik und Regierung #Machtteilung und Kontrolle

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Teil 3:

Test in Teilen der Welt nur für VIPs und Ergebnisse dauern länger. Hinweis auf gesellschaftliche Unfairness.

OHIOH-Antwort: Dieser Teil schmerz uns sehr, da viel Wahrheit darin steckt. Unsere Hoffnung besteht darin, dass wir dem Entgegenwirken, indem wir die Knappheit der Test verringern, weil gezielter getestet werden kann.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Teil 4:

Öffentliche Behörden nutzen geografische Daten und es gibt schon Tracking Apps.

OHIOH-Antwort: Die OHIOH-Idee birgt nicht die eine Wahrheit in sich sondern sucht in der Anwendung einen Erfahrungsschatz, der hilft das System konitnuierlich zu verbessern. Besonders das tatsächlich neue Verbinden von Technologien in diesem Maßstab ergibt neues Potential.

Dazu wollen wir als OHIOH-Team beitragen.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Teil 5:

Trolling, PerformanceArt, Verschwörungstheoretiker und der kleine Jonny.

OHIOH-Antwort: Über diese Situationen machen wir uns seit dem ersten Tag am Hackathon der Bundesregierung gedanken. Wir denken nämlich, dass eine Fehlnutzung bewusst und unbewusst herbeigeführt werden kann.

Wir haben für all diese Fälle eine konkrete Lösung, werden diese aber nicht veröffentlichen, um die Fehleranfälligkeit durch die genannten Situationen bzw. Menschengruppen zu minimieren. Wir verachten bewusstes, schädliches Verhalten und werden alles tun, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Security by default!

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Teil 6:

Einzelne Techniken können durch unbekannte Faktoren einen falschen Schluss zulassen.

OHIOH-Antwort: Genau, zwar werden auch wir nicht alle Faktoren die eintreten können richtig einschätzen, aber es spricht schon mal sehr dafür, dass der/die Nutzer*in selbst entscheiden können muss, wie viele unbekannten Faktoren eine Rolle spielen. Wir empfehlen daher eine vollständige Nutzung der OHIOH-APP-Funktionen. Weitergehend denken wir permanent über eine Erweiterung der der Funktionen nach, um bessere Ergebnisse bei der Nutzerinformation zu erhalten und so schneller Infektionsketten zu unterbrechen.

Misstrauen gegen Technik und das Bedürfnis mit Mitmenschen zu interagieren, ist für jeden von uns fühlbar… Jeder Programmierer ist denke ich jeden Tag davon faziniert wie Worte zu 000 und 111 werden und Technik zum Leben erweckt. Man muss trotzdem die Gefahren fokussieren und von den Vorteilen überzeugt sein. Es sind schließlich nicht die guten Argumente die fehlen, sondern die Probleme. Diese stehen daher oben auf unser täglichen To-Do-Liste, um diese zu lösen.

Zusammenfassung zu Ross Anderson’s Einleitung Teil 7:

Dezentralisierung ist technisch schwer umzusetzen und Bedarf an Flexibilität, an Parametern sowie Pandemie-Problematik durch frühe Vorbereitung und Schutzmaßnahmen angehen.

OHIHO-Antwort: Dem ersten Punkt können und wollen wir aus Respekt vor dem Autor nicht widersprechen. Diese erheblichen Erfahrungen von Ross Anderson sind unbestritten. Dennoch sehen wir diesen Punkt als Herausforderung für die Zukunft und bitten Wissenschaft und Technik-Geeks um Unterstützung.

Auch dem letzten Punkt wollen wir nicht widersprechen, weil wir uns sogar wünschen, dass wir mit OHIOH zu Entlastungen jener Akteure beitragen können. Zu Bedenken gilt, dass wir nun von der technischen Entwicklung soweit sind, auch unsere Palttform zu ermöglichen, und im Kampf gegen Pandemien zu nutzen. Vielleicht nicht in der ersten Welle von COVID-19, aber sicher in den bedauerlicherweise darauf folgenden.

Wir bedanken uns für das Lesen und bei Herrn Ross Anderson für diesen Artikel und hoffen, dass wir zu einer munteren und effektiven Diskussion anregen können. Bei Fragen Anregungen oder Kritik melde dich gern unter: kontakt@ohioh.de